Gedankenwald
2010
25
Jul

Effizienz.

geschrieben am 25.07.2010 in Freunde, Mittelalter, Persönliches von Ganayan · 0 Kommentare

Ein ungewöhnliches Wochenende liegt hinter mir. Ungewöhnlich, weil ich es mit Engel allein verbracht habe. Ungewöhnlich – aber schön :)

Ich genieße Tage mit Freunden sehr – ich liebe es, wenn wir welche zu Besuch haben und wundervolle Dinge unternehmen (über die ich manchmal sogar – hier nicht, doch an anderer Stelle – blogge) und ich freue mich so ein schönes, buntes Leben zu genießen. Doch – Wacken mit dem Eynevolk steht vor der Tür, und deshalb haben wir dieses Wochenende auserkoren, uns Gewandung zu nähen. Engel und ich. Also – ich zumindest an einem Tag, der andere war noch von Kundenprojekten erfüllt.

Ich war mit Engel am Samstag gemütlich Frühstücken, dann ging es in die Stadt und wir suchten Stoffe aus, ließen uns viel Zeit und gingen noch essen – und daheim begannen wir ganz in Ruhe, bei schöner Musik und uns gegenseitig helfend, zu nähen.

Heraus kamen

  • Ein grünes Kleid für Engel
  • Ein Rock
  • Eine Tunika für mich
  • Eine Bruche
  • und die Schlaufen für zwei Gürtelpatches mit dem Wappen der Ritterschaft – man muss ja sehen können zu wem man gehört :)

Ich habe das total genossen – doch am Sonntag sollten Kundenprojekte den ganzen Tag einnehmen. Ich hatte noch zwei, drei kleine Probleme die es zu lösen galt – und wie es meine Art ist lag ich nachts lange wach, dachte über mögliche Lösungsansätze nach und konnte nicht einschlafen.

Als ich Sonntags dann meine letzten Säume genäht hatte (ich habe Samstag Abend dann doch irgendwann aufgegeben) und alles zu meiner Zufriedenheit war, setzte ich mich ans Kundenprojekt – und die Probleme verflogen so schnell, alles lief so reibungslos, dass ich gar nicht wusste wie mir geschah :)

Ich bin so glücklich, so erfrischt und motiviert und ich freue mich so sehr: Noch eine Woche – dann, Montag Nacht – geht es auf in den Norden. Ein Zeltlager errichten und dem W:O:A einen Hauch mittelalterliches Flair schenken.

Ich freue mich so darauf – auf die Menschen die ich dort sehe, die Erlebnisse, das Ambiente. Das ist mein / unser Highlight des Jahres.

2010
23
Jul

iPhone tethering – no blue Bar?

geschrieben am 23.07.2010 in IT-News von Ganayan · 0 Kommentare

Something i found out when i tried to use tethering between my iPhone and Laptop after i didn’t do so for some weeks:

If You connect Your device via USB, turn on tethering and the blue bar on the iPhone doesn’t show up – try opening iTunes on Your connected computer. It has to run – and hast to be at least version 8.2.

I always sync my iPhone with the iMac at home – so my iTunes on my laptop that i wanted to tether was up to date alright – but i didn’t open it to confirm the licence agreenment – so the laptop refused to recognize the iPhone as an ethernet device.

Open it up, accept the agreement and it should work :)

2010
21
Jul

Ausrotten

geschrieben am 21.07.2010 in Medien, Politik von Ganayan · 0 Kommentare

Liebend gern mag ich Vorschläge entgegennehmen, wie man die Inkompetenz aus Managementetagen vertreiben könnte. Beim Medienrauschen gab es den zweiten Teil von “Google macht auf unsere Kosten gewinn” – diesmal von der Telekom, deren Chef hilf- und ahnungslos im Dunkeln stochernd die Worte

Ein gut gemachtes Netzangebot ist am Ende auch kostenpflichtig.

absondert und damit genau nichts sagt. Oder begründet.

Dazu gab es sogar recht schnell ein Video, in dem mit aller Macht versucht wurde, Fragen auszuweichen und um den heißen Brei herumhzureden:

Damit liegt die Telekom allerdings meiner Meinung nach noch auf Platz drei, hinter den Brüdern “Es kann nicht sein, dass die Tagesschau-App kostenlos ist” und “Google macht mithilfe meines (SEO-Optimierten und mit AdSense zugeklebten) Onlineangebotes Umsätze, das ist ungerecht!

Wir werden schauen, wohin die Entwicklung geht aber – ich habe schon ein wenig Angst.

Update: Es gibt auch vernünftige Worte zur Google-Thematik :)

2010
30
Mai

Rebellen

geschrieben am 30.05.2010 in Events, Freunde, Medien, Mittelalter von Ganayan · 0 Kommentare

Tagtäglich versinke ich in letzter Zeit in Quellcode. Ich liebe es, Probleme zu lösen – vor allem wenn die Lösungen wiederverwendbar und modular sind. Das ist ein feines Gefühl – aber nach vielen Tagen dieser Arbeit von früh bis spät mag man in die Ferne schauen. Mittelalterlager sind wundervoll dafür und ich freue mich unendlich, meinen Engel, meine Freunde, das Eynevolk zu haben die mich dann immer in andere Welten entführen.

Kürzlich entschlossen wir, einem Aufruf von Van Canto, bei deren Livekonzert wir uns dieses Jahr beeindrucken ließen, zu folgen und Szenen für deren neues Video zu drehen. Wir rotteten besagte Menschen zusammen und legten los – es war ein Heidenspaß :)

Da Van Canto aber ganz viele Zusendungen zusammenschneiden mag und mir einzelne Szenen zu langweilig waren, habe ich das was wir drehten kurzerhand so über das Lied gelegt, dass es eine (hoffentlich erkennbare) geschichte ergibt.

Viel Spaß dabei :)

2010
16
Apr

Im Königreich Camelot

geschrieben am 16.04.2010 in Events, Freunde, Medien, Mittelalter von Ganayan · 2 Kommentare

Der Frühling – ach, was sage ich – der Sommer ist da! Es ist wundervoll warm draußen und nach unserem Osterturnier fühle ich eine Menge Tatendrang. Zum Glück steht dem unter der Woche viel Arbeit entgegen – des Abends Zeit mit meinem Engel und manchmal auch mit dem Laptop auf der Waldlichtung – und an den Wochenenden Zeit mit unseren Freunden.

Manchmal kommt dann so etwas dabei raus (mit Maugrause als sächsische Prinzessin):

2010
22
Mrz

Mit Vollgas gegen die Wand

geschrieben am 22.03.2010 in IT-News, Medien, kurioses von Ganayan · 2 Kommentare

Ich mag manchmal die Hände vor den Kopf schlagen und hysterisch lachen und … und dabei weinen. Ein wenig unter meinem Radar war der Artikel des Manager-Magazins, der davon berichtet wie sehr die Telekom ihre Rolle missinterpretiert, bis netzpolitik.org ihn heute an mein Tageslicht gezerrt hat.

Worum es geht? Nun – kurz gesagt möchte die Telekom in ihrer Eigenschaft als ISP erfolgreichen an Netzangeboten, die vielleicht direkt oder indirekt Geld damit machen, dass sie Besucher haben, mitverdienen. Da fragt man sich doch: Warum?

Als Ungleichgewicht bezeichnet Herr Obermann den Fakt, dass Anbieter von Diensten Geld mit diesen verdienen können. Und das unter anderem dadurch, dass Kunden der Telekom auf diese zugreifen! Ich meine – wo bleibt denn dann der ISP? Der bekommt in diesem Fall nur Geld vom Endnutzer, und … und muss damit den vielen Traffic bezahlen (oder das, was nach Peering-Deals noch davon übrig ist).

Es macht mich krank, dass die Provider für Endkunden – egal ob DSL, Kabel oder Mobil – mehr und mehr meinen, sie seien mehr als ein verdammtes Kabel. Vergesst es! Ihr seid dazu da, meine Daten so schnell wie möglich von A nach B zu bringen.

Ohne sie zu zensieren, blockieren, überwachen, verlangsamen, bevorzugen – und auch ohne von der Gegenseite Geld dafür zu verlangen.

Denn die Gegenseite bezahlt auf Ihrer Weise für Ihren Netzanschluss – oder handelt Deals zum Tausch von Traffic aus. So einfach ist das.

Verlangt ein Finanzdienstleister höhere Zinsen, wenn ich mit geliehenem Geld lukrativere Geschäfte mache? Will mein Telefonanbieter von einem Hotel Geld, wenn ich dort telefonisch ein Zimmer reserviere? Ich hoffe nicht!

Dieser Schwachsinn reiht sich ein in eine Ansammlung sich häufender Fälle, in denen netzinkompetente Entscheidungsträger auf die reale Welt losgelassen werden. Ihr macht mir Angst. Lasst den Schwachsinn. Beschäftigt Euch mit einem Medium – denkt ein wenig nach, lasst es analysieren von Menschen, denen ihr vertraut. Und trefft dann Eure Entscheidungen.

2010
24
Feb

Mittelalter meets Facebook

geschrieben am 24.02.2010 in Events, Medien, Mittelalter, Persönliches von Ganayan · 0 Kommentare

Hihi – passend zum Kontraste-Beitrag mache ich gleich Nägel mit Köpfen und spendiere für die kommende Mittelaltersaison unserer Ritterschaft, dem Eynevolk, eine Facebook-Seite und einen Twitteraccount. So war zumindest der Plan.

Aber – in der schönen neuen Welt ist meist nur die Oberfläche glänzend. Nur Privatpersonen dürfen Facebookprofile haben – Gemeinschaften bekommen “Seiten”. Gut – da legte ich eine an – aber der Support für diese ist mehr als dürftig. Mein schönes Aperture 3 hat eine tolle Facebook-Implementation. Für Profile – nicht für Seiten. Um nun das Fotoalbum der Ritterschaft zu füllen muss ich mich mit dem Browser-Uploader herumschlagen. Mau.

Dieser mag meinen lokalen Proxy nicht – und ist auch so unglaublich unstabil. Habt ihr Ideen für Workarounds?

Von unterwegs, mit der Facebook-iPhone-App, kann ich auch keine Updates im Namen des Vereins machen – nur private Kommentare unter meinem eigenen Namen. Bilder und Videos funktionieren dafür auch nicht! Und – meine eigenen, privaten Galerien kann ich auch nicht einfach in den Vereinsbereich übertragen oder dort referenzieren. Ich hoffe, dass Facebook da nachlegt – ich finde, es ist nicht all zu weit hergeholt, diese Ansprüche zu haben.

2010
19
Feb

Kontraste

geschrieben am 19.02.2010 in Gedankenwald, Persönliches von Ganayan · 0 Kommentare

Ich finde Kontraste wundervoll – und zwar nicht nur auf Fotos, sondern vor allem im Leben. Kontraste zwischen Gefühlen, Situationen, Menschen – ich denke, in der Essenz sind genau diese Unterschiede das, was etwas interessant macht.

Mir ist es gleich, ob es dafür einen biologischen Grund gibt oder nicht – aber ich mag gern mal wissen, wie das andere Menschen so sehen.

Ihr mögt Beispiele?

  • Im Winter kurzärmlig joggen gehen und dann in eine heiße Badewanne fallen
  • Ein sich zum Großteil online abspielendes Leben führen und dann ein verlängertes Wochenende auf einem Mittelalterlager verbringen
  • Faun, Pornophoniquem, Korpiklaani und Blümchen in einer Playlist haben
  • Geek-Shirts bestellen und sich eine Tunika nähen
  • Jede Möglichkeit der Informationsaufnahme nutzen – aber in besonderen Nächten auf einer Waldlichtung liegen und die Gedanken vollkommen leeren
  • Macht und Hilflosigkeit genießen können

Es müssen ja gar nicht immer Extreme sein – aber Abwechslungen sind halt reizvoll. Es muss nicht alles harmonisch ineinanderfließen um schön zu sein – im Gegenteil!

Oder wie seht ihr das?

2010
03
Jan

Qype: Taj Mahal in Dortmund

geschrieben am 03.01.2010 in Allgemein von Ganayan · 0 Kommentare

DortmundEssen & TrinkenRestaurantsIndisch Essen & TrinkenFast Food & ImbissIndisch

Ich kann über das Taj Mahal nichts negatives schreiben.

Wir wurden freundlich empfangen, an den schönsten Tisch geführt und bei der Auswahl fein beraten. Das Essen kam zügig – und war wirklich lecker. Man erkundigte sich nach unserem Wohlbefinden und wollte uns neben den Beilagen sogar noch einmal Reis nachreichen – obwohl wir ob der reichlichen Portion schon wirklich gut gesättigt waren.

Die Location ist gemütlich – vielleicht nicht ganz typisch indisch aber angenehm. Die Musik und der Duft nach leckere Gewürzen haben eine wundervolle Atmosphäre gezaubert.

Mein Beitrag zu Taj Mahal – Ich bin Ganayan – auf Qype

2009
06
Nov

Nachhall der Schreie

geschrieben am 06.11.2009 in Events, Fotografie, Freunde von Ganayan · 2 Kommentare

Nach einem tollen Halloween (ich durfte auf der Streckbank leiden und Besucher erschrecken) mag ich Euch natürlich die Bilder nicht vorenthalten:

(Oh – das Video ist auf Ton geschnitten und sollte auch mit Ton angesehen werden ;) )

Halloweenvideo des Eynevolkes

Ich danke all den leidenschaftlichen Darstellern ;)

Die Fotos findet ihr übrigens hier.